Warum ich ddev für meine lokale Entwicklungsumgebung nicht mehr missen möchte
"Das Projekt läuft bei mir einfach nicht" ist ein Satz, der früher zu meinem Alltag gehört hat. Ports, die sich in die Quere kamen, falsche PHP- oder Node-Versionen, die auf dem System installiert waren. Probleme, die bei den meisten Projekten heute der Vergangenheit angehören. Auch dank DDEV.
Jedes Projekt, das ich aktuell betreue braucht genau 3 Befehle um zu laufen: ddev start ddev import-db ddev composer install
Ich brauche das Git-Repository, einen Datenbank-Dump und vielleicht noch einen asset- bzw. fileadmin-Ordner. Dann startet das Projekt. Auf meinem Rechner direkt läuft dabei nur Docker und ddev. Alles andere ist sauber in Containern abstrahiert und deren Konfiguration ist im Projekt selbst gespeichert, damit alle Beteiligten das gleiche Setup haben.
Die Seite kann ich dann unter einer projekteigenen Domain (projekt.ddev.site) aufrufen. Mehrere Projekte können gleichzeitig laufen ohne dass man wild mit Ports hantieren muss (80, 8080, 8888, 8082).
Und wenn ich eigene Befehle brauche, dann baue ich sie mir halt schnell selbst. Einen Befehl (z.B. ddev rector) zu schreiben benötigt genau eine Zeile Shell-Script.
Wenn ich an meine Anfangszeiten als Entwickler mit XAMPP zurückdenke, ist das kaum noch zu vergleichen. Ich möchte ddev mittlerweile nicht mehr missen.
Setzt ihr auf ddev oder auf andere Tools für eure lokale Entwicklungsumgebung?